Lärm macht krank – Handeln ist gefragt!

Anlässlich des Tags gegen Lärm am 30. April 2025 macht die Lärmliga Schweiz auf die alarmierende Situation aufmerksam: Jedes Jahr verursacht Verkehrslärm rund 2500 Diabeteserkrankungen und 500 vorzeitige Todesfälle infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Anlässlich des Tags gegen Lärm am 30. April 2025 macht die Lärmliga Schweiz auf die alarmierende Situation aufmerksam: Jedes Jahr verursacht Verkehrslärm rund 2500 Diabeteserkrankungen und 500 vorzeitige Todesfälle infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Lärmliga appelliert an Politik und Vollzugsbehörden, endlich wirksame Massnahmen zu ergreifen, um die Bevölkerung zu schützen und die Lärmbelastung insgesamt zu senken.

In der Schweiz sind über eine Million Menschen übermässigem Verkehrslärm ausgesetzt. Lärm ist nicht nur eine Belästigung, sondern hat ernsthafte gesundheitliche Folgen und verursacht hohe Kosten für die Gesellschaft.

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Rückblick: Tag gegen Lärm 2026 in Bern

Am Tag gegen Lärm 2026 in Bern war die Lärmliga Schweiz mit einem Informationsstand auf dem Bärenplatz präsent. Die Aktion stiess auf grosses Interesse: Zahlreiche Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, sich über die Auswirkungen von Lärm auf die Gesundheit zu informieren, mit Fachpersonen ins Gespräch zu kommen und ein kostenloses Blutdruckmessen in Anspruch zu nehmen.

70 Jahre Lärmliga Schweiz

Seit 1956 engagiert sich die Lärmliga Schweiz mit Fachwissen, Ausdauer und Überzeugung für den Schutz vor schädlichem und störendem Lärm. In diesen 70 Jahren hat sie sich als wichtige Stimme für Ruhe, Gesundheit und Lebensqualität etabliert – in der Öffentlichkeit ebenso wie in Politik, Planung und Wissenschaft.

Wo kann ich in der Schweiz Silvester ohne lautes Feuerwerk verbringen?

Immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten, Silvester ohne Feuerwerk in der Schweiz zu verbringen. Lautes Knallfeuerwerk verursacht Stress, Angst und gesundheitliche Belastungen – insbesondere für Kinder, ältere Menschen, Tiere sowie für Menschen mit psychischen oder neurologischen Erkrankungen. Auch Umwelt- und Feinstaubbelastung nehmen rund um den Jahreswechsel stark zu. Die gute Nachricht: In der Schweiz gibt es zunehmend Gemeinden mit eingeschränktem oder verbotenem Feuerwerk. Besonders in Graubünden, im Zürcher Oberland sowie in Teilen der Westschweiz setzen Städte und Dörfer auf einen ruhigen, rücksichtsvollen Jahreswechsel. Orte wie Davos, Celerina, Bubikon oder Allschwil zeigen, dass Feiern auch ohne laute Explosionen möglich ist. Statt Böllern und Knallraketen fördern viele Gemeinden leise Alternativen wie Lichtinstallationen, Fackelzüge, Wunderkerzen oder gemeinsame Anlässe. Das schont die Gesundheit, schützt Tiere und reduziert Abfall sowie Brandgefahr.
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