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Über uns

Wir gestalten die politischen Rahmenbedingungen für einen wirkungsvollen Lärmschutz aktiv mit, beteiligen uns an Vernehmlassungen, vernetzen uns mit Vertretern auf Bundesebene, in Kantonen und Gemeinden und sensibilisieren  die Öffentlichkeit für die gesundheitsschädigenden Auswirkungen unnötiger Lärmbelastung.

Lernen Sie unseren Vorstand und unsere Geschäftsstelle kennen, erfahren Sie mehr über die Geschichte der Lärmliga und finden Sie Publikationen der Lärmliga sowie unsere Kontaktdaten auf dieser Seite.

Wir sind die einzige Schweizer NGO, die einzig für weniger Lärm kämpft.

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Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle der Lärmliga kümmert sich um die Anliegen der Mitglieder, organisiert Veranstaltungen und koordiniert die verschiedenen Aktivitäten auf politischer Ebene und im Kontakt mit der Verwaltung und durchsetzenden Stellen auf Bundesebene, in den Kantonen und Gemeinden.

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Stéphanie Conrad
Leitung Geschäftsstelle

kompetent, engagiert und vernetzt

Vorstand

Der Vorstand der Lärmliga besteht aus Expert:innen aus den Bereichen Politik, Rechtswissenschaften, Lärmschutz & Gesundheit und arbeitet ehrenamtlich. Das Gremium trifft sich regelmässig zur Planung thematischer Schwerpunkte und delegiert die Umsetzung an die Geschäftsstelle.

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Gabriela Suter
Präsidentin

Gabriela Suter ist Nationalrätin und Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie UREK-N. Sie vertritt die Lärmliga Schweiz nach aussen.

Martin
Martin Looser
Vizepräsident

Martin Looser ist Rechtsanwalt und Partner einer auf öffentliches Recht spezialisierten Anwaltskanzlei in Zürich. In seiner Praxis ist er beratend und prozessierend tätig und verfasst Gutachten vorwiegend in den Bereichen des Umwelt-, Bau- und Planungsrechts.

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Peter Mohler
Mitglied

Peter Mohler ist ehemaliger Leiter Lärmschutz des Kantons Basel Stadt. Mit seiner langjährigen Expertise bildet er das fachspezifische Rückgrat des Vorstands. Er steht im Beratungsteam der Lärmliga Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite.

Sophie
Sophie Ribaut
Mitglied

Sophie Ribaut ist Rechtsanwältin mit den Spezialgebieten Immobilienrecht, Baurecht und Umweltrecht. Sie befasst sich im Beratungsteam mit den rechtlichen Fragen rund um den Lärmschutz und vertritt den Vorstand auch in der Romandie.

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Nicole Baumann
Mitglied

Nicole Esther Baumann ist eidg. diplomierte Naturheilpraktikerin und diplomierte Naturärztin TCM/TEN. Ihre Expertise bringt Nicole Baumann im Beratungsteam zu Fragen der Gesundheitsgefährdung von Lärmbelastungen ein. 

geschichte

Erfolge der Lärmliga

Die Lärmliga besteht seit 1956, als sie unter der Bezeichnung „Schweizerische Liga gegen den Lärm“ gegründet wurde. Die Aktivitäten der Organisation entwickeln sich mit den Bedürfnissen der Bevölkerung und richten sich nach dem Grad der Beeinträchtigung von Mensch und Umwelt durch schädlichen und unnötigen Lärm sowie der Zahl der betroffenen Personen.

urkunde
Gründung
Anfänge der Lärmliga

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Lärm und die Lärmbekämpfung in der Schweiz zum Thema. Einerseits sorgte der immer grösser werdende Baulärm für Empörung beispielsweise der schier endlose Rammlärm der Baustelle „Jelmoli“ in Zürich. Anderseits ärgerten sich immer mehr Leute über den zunehmenden Fluglärm. Viele Lärmbetroffene, Fachleute und Politiker begannen sich intensiv mit dem Thema Lärm und Lärmbekämpfung zu befassen, darunter Persönlichkeiten wie Rechtsanwalt Dr. Otto Schenker-Sprüngli, Professor Dr. Karl Oftinger, Professor Dr. Hans Huber, Professor Dr. Willy Furrer, Dr. med. Otto Spühler, und viele andere.

Am 22. August 1956 wurde an der ETH Zürich die Schweizerische Liga gegen den Lärm gegründet.

In der Folge traten auch viele Politiker der Lärmliga bei, darunter amtierende Bundesrat Markus Feldmann, Ständerat Rudolf Stüssi Nationalrat Philipp Schmid-Ruedin, und andere mehr.

18
März
1956
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Öffentlicher Bericht
Lärmbekämpfung in der Schweiz

Dank der Vernetzung mit der Politik erschien 1963 der Bericht «Lärmbekämpfung in der Schweiz», der dringenden Handlungsbedarf ortete und der Lärmbekämpfung zugleich einen steinigen Weg voraussagte. Die Diskussion über gesundheitsschädlichen und lästigen Lärm beflügelte die Bestrebungen, einen Umweltschutzartikel in der Verfassung zu verankern und anschliessend ein Umweltschutzgesetz zu schaffen. 

1963
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Politischer Erfolg
Lärmschutzverordnung tritt in Kraft

Das Umweltschutzgesetz trat 1985 in Kraft und die Lärmschutzverordnung 1987. Jetzt wähnten sich die Lärmbekämpfer der ersten Stunde am Ziel. Es galt nur noch, das Gesetz zu vollziehen, und dann wäre der Lärmflut ein Ende bereitet. Die Schweizerische Liga gegen den Lärm verlor in der Folge ihren einstigen Kampfeswillen und entfaltete kaum mehr Aktivitäten.

1987
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fehlender politischer Wille
Mehr Verkehr macht Fortschritt zunichte

Ab dem Jahre 2000 zeigte sich immer mehr, dass der stetig wachsende Verkehr sämtliche Fortschritte in der Lärmbekämpfung wieder auffrass. Zudem fehlte der politische Wille, mit Sanierungen wirklich ernst zu machen. Massenhaft wurden für den Lärm sogenannte „Erleichterungen“ gesprochen. Der spätere Präsident Peter Ettler sagte dazu:

„Das Umweltschutzgesetz schützt den (Verkehrs-)Lärm und nicht die Menschen.“

Im Jahre 2003 übernahm Robert Hofmann, der frühere Chef der Abteilung Akustik / Lärmminderung der EMPA das Präsidium. Mit dem LärmInfo erhielt der Verein ein attraktives Mitteilungsblatt. Die Tagung zum 50 Jahr-Jubiläum der Lärmliga setzte ein neues Glanzlicht. Mit ihrem Engagement für die Lärmsanierung der Eisenbahn und das zugehörige Bundesgesetz zeigte die Lärmliga, dass sie imstande ist, politisch Einfluss zu nehmen und etwas zu bewegen. Dies verhalf dem Verein die schwindenden Mitgliederzahlen aufzuhalten, aber um ihn finanziell zu stärken, sind neue Mitglieder dringend nötig.

2003
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Um- und Ausbau
Mit Vorwärtsstrategie in die Zukunft

Unter Peter Ettler (Präsident seit September 2010) kam der Vorstand in einem Strategieworkshop 2013 zum Ergebnis, dass „wir die Ausgangslage schaffen, um als Organisation kompetent, solide, auf dem neuesten Stand, aktiv, frisch und frech wahrgenommen zu werden. Zu diesem Zweck entwickeln wir

  1. Ein einheitliches und aktuelles Erscheinungsbild
  2. Instrumente, die unsere Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.
  3. Wir realisieren jedes Jahr eine thematische Aktion.
  4. Wir begleiten jede Aktion mit Medienarbeit.
2013
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Stärkerer Einfluss auf die Politik
NR Suter übernimmt Präsidium

Der nächste Wechsel im Präsidium bringt auch eine Rückkehr zum Einfluss der Politik mit sich. Mit NR Gabriela Suter als engagierter Vollblutpolitikerin führt erstmals eine Frau die Geschicke des Vereins. Die bereits benannten Ambitionen werden bekräftigt und von einer Neubesetzung der Geschäftsstelle begleitet. Per Anfang 2022 übernimmt eine Crew erfahrener NPO Spezialisten die operative Verantwortung  und leitet Massnahmen in er Digitalisierung administrativer Prozesse ein, analysiert den Bedarf im Bereich Fundraising und sorgt mit der Durchführung der ersten Tagung seit fünf Jahren für ein erstes Hightlight in den 20er Jahren.

2021
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Grosse Resonanz und ein versprechen für mehr
Nationale Tagung

An der nationalen Tagung vom 8. November 2022 stand neben dem Tagungsthema Gesundheitsgefahr der Lärmblitzer im Zentrum, der nationale Aufmerksamkeit genoss und dessen Entwicklung und mögliche Einführung als Teil der Massnahmen gegen unnötigen Verkehrslärm in der Folge breit diskutiert wurde.

2022 gelang es mit weiteren Aktivitäten und Gefässen, Lärmthemen breit zu diskutieren und auf die Agenda dringender gesellschaftlicher Themen zu hieven.

2022

Publikationen

Jahresberichte

Unterstützung & Vernetzung

Mit diesen Partnern arbeiten wir

Bundesamt für Umwelt
Cercle Bruit
KLUG / CESAR

Kontakt

So erreichen Sie uns

Lärmliga Schweiz
8000 Zurich

043 443 10 00
info@laermliga.ch

Dienstag und Donnerstag: 8:30 – 12:00

In den übrigen Zeiten schicken Sie uns bitte eine Email an info@laermliga.ch.

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