Feuerwerksinitiative

Am 29. November 2026 stimmt die Schweiz über die Initiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» ab.
Bei dieser für die Lärmliga wichtigen Initiative geht es darum, Menschen und Tiere besser vor schädlichem und unnötigem Lärm zu schützen.

 

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der Trägerschaft der Initiative

Ziel der Initiative

Feuerwerk wird nicht grundsätzlich verboten, sondern besser reglementiert: Lärmfreies Feuerwerk (wie z.B. Vulkane) bleibt weiterhin erlaubt. Zudem können die Kantone für grosse, öffentliche Anlässe (z.B. Siegesfeiern, Erst-August-Feuerwerk) weiterhin bewilligen. Ebenso bleiben schweizerische Traditionen wie Höhenfeuer zum ersten August oder am Neujahrstag auch bei einer Annahme der Initiative weiterhin möglich. Unterbunden werden soll vor allem die sinnlose, häufig endlose Knallerei. Davon profitieren auch Wildtiere, Haustiere und Nutztiere auf Bauernhöfen.

Damit diese für die Lärmliga wichtige Initiative von der Stimmbevölkerung angenommen wird, muss sie jetzt sichtbar werden – z.B. mit Plakaten an Balkonen oder Flyern! Helfen Sie uns, bestellen Sie hier das Material.

Weitere Vorteile bei einem «JA»: Die Belastung an Feinstaub und giftigen Schadstoffen sinkt – denn Feuerwerk allein ist für 2-3 % der jährlichen Feinstaubemissionen in der Schweiz verantwortlich. Nicht zuletzt reduziert die Einschränkung von Feuerwerk Abfall: Beim Zünden von Feuerwerkskörpern entstehen pro Jahr etwa 1300 Tonnen Abfall, die zu einem grossen Teil im öffentlichen Raum und auf landwirtschaftlichen Nutzflächen liegen bleiben.

Städte und Gemeinden

Zahlreiche grössere Städte (bspw. Zürich, Bern, Basel, Luzern usw.) haben übrigens bereits Reglemente erlassen die privates Feuerwerk verbieten oder stark einschränken. In anderen Gemeinden wiederum hat sich das Stimmvolk bereits klar gegen private Feuerwerke ausgesprochen, in Chur beispielsweise mit 82% Zustimmung. In den Zürcher Unterland Gemeinden Rümlang, Oberglatt, Niederglatt und Niederhasli erfolgte kürzlich eine Zustimmung von 70%.

Bei der Trägerschaft der Initiative (Schweizer Tierschutz STS, die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) und die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN) finden Sie weiterführende Informationen.

Die Lärmliga empfiehlt die Initiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» zur Annahme.

Ein Abstimmungskampf ist mit Kosten verbunden. Unterstützen Sie jetzt die Lärmliga mit einer Spende!